Montag, Februar 11, 2013

überlingen










Krems Donaufestival



„Da oben steht meine Mama“ sagte das Mädchen stolz

Steve Kollander









Westberliner Post-Punk





Wolfgang Müller erzählt in wiederkehrenden Motiven die Geschichte der Westberliner Post-Punk-Szene, ihrer Protagonisten und Orte. Dabei kommt er selbst vor. Müller, bis heute Musiker, Autor und Kurator, war Gründungsmitglied der Musikgruppe Tödliche Doris und Motor des Zusammenschlusses der „genialen Dilletanten“ (Falschschreibung im Original!), eines losen Verbunds aus Künstlern.

Der CDU-Bürgermeister Eberhard Diepgen nennt sie „Antiberliner“. Sein Parteikollege Klaus-Rüdiger Landowsky vergleicht sie gar mit Ratten: die Hausbesetzer, Freaks, Punks, Homosexuellen, die aus Westdeutschland in die Frontstadt kommen. Raum und Zeit gibt es genug, man kann seinen künstlerischen und politischen Neigungen nachgehen. In den Leerstellen der Mauerstadt, den verlassenen Häusern, Kriegsruinen, Brachen bildet sich eine Nischenkultur, die rasch zu einer Gegenkultur wächst. 1978 findet in der Freien Universität der Tunix-Kongress statt: 10.000 fordern dort ihr Recht auf Faulheit.