Donnerstag, September 20, 2012

Hannes Wader - Viel zu schade für mich











ABGAS - Anarchy & Peace








Abgas wurde Ende 1980 von Gary SinNLos (aka Gary Odd) und Thommy Abschreck in Kreuzlingen gegründet. Thomas Leuch war bis Frühling 1981 als erster Bassist der Band aktiv. Die Bandmitglieder begegneten alle drei zum ersten Mal Instrumenten. Bereits nach sieben Tagen fand am Silvesterabend 1980 das Debüt-Konzert in der Jägerkaserne in Konstanz (D) mit sieben selbstkomponierten Songs statt.

Anfang

1981 erschien ihre Kassette unter dem Titel „Abgas – Greatest Hits“. Auf Seite A waren zehn Songs vorhanden, Seite B bestand aus einem Livemitschnitt. Der Vertrieb wurde durch ihr eigenes Label „Gefahrenzone-Records“ getätigt. Ebenfalls erschien Abgas auf dem Kassettensampler „Kampf + Unrecht“, der vor allem in Deutschland vertrieben wurde. Ihre Doppel 7’’ ohne Titel mit 14 Songs wie „Münsterlinge“, „Die Welt ist tot“ und „Kleines Mädchen“ erschien im Frühjahr 1981 im Eigenvertrieb. Dutzende Konzerte sowohl in der Schweiz als auch im Süden Deutschlands folgten.

Im Jahr darauf folgten weitere Konzerte in der Schweiz und eine Italientournee. Diverse Livemitschnitte wurden auf dem Schizoid-Records Kassettenlabel (Bern) veröffentlicht. Zum 1. August, dem Nationalfeiertag der Schweiz, produzierte und vertrieb Abgas den Schweizer Anti-Sampler mit 17 Bands aus der Schweizer Punkszene.

1983 zog in der Bandgeschichte eine neue Ära ein. Stefan Tatendurst (aka Spätheimkehrer) kam als neuer Bassist hinzu. Die früheren Lieder wurden nicht mehr gespielt. Es entstand ein neuer Sound mit namen- und textlosen Songs. Bühnenbilder wurden geschaffen und die Band spielte fortan nackt und nur mit Fingerfarben bemalt. Eine 7"-Single unter dem Titel "Tänzerin" erschien im Herbst im Eigenverlag.

Die Bühnenshow wurde immer spektakulärer. In den nächsten zwei Jahren wurde das Musikrepertoire erneut vergrössert. Die Kassette „And I Wait“ (Eigenverlag) schaffte es bereits kurz nach Erscheinen in die LP-Charts des Zürcher Tagesanzeigers, welche von Musicland erstellt wurde. Erstaunlich war, dass sich die Musikkassette im kommerziellen Verkauf behaupten konnte und sogar öfter verkauft wurde als viele Langspielplatten. Es folgten noch einige wenige chaotische Konzerte auf Schweizer Boden, bevor sich die Bandmitglieder vollständig mit ihrer eigenen Kunst beschäftigten. Ein Livemitschnitt „1. Juni“ mit zwei Shows wurde 1986 noch als Kassette im Eigenverlag veröffentlicht.

25 Jahre später steht Abgas mit neuem Drummer wieder im Proberaum und arbeitet an neuen Songs. Am 6. August 2011 fand im "Bei Roy" in Berlin ihr zweites Debüt-Konzert statt.
Beschreibung
"Anti-Musik so zu verfeinern, dass es Musik wird. Aber es muss immer mit Anti-Musik erreicht werden." - Abgas

Seit 1980 gibt es diese Schweizer Band. Abgas, das heißt schwere melancholische Bassläufe, sägende Gitarren und dumpfes Getrommel. Abgas, das heißt aber auch Performance. Nackt, mit Farben bemalt, treten die drei auf die Bühne. In die Show integriert sind beleuchtete, riesige Bühnenbilder.

Ihre Musik sei ein Tagebuch, eine Widerspiegelung ihrer Persönlichkeit, ein Wechselbad von Power-Sound und Melancholie.
Bohemien Style, monoton virtuos ..

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