Mittwoch, September 19, 2012

Mittwoch






Blixa Bargeld is cooking risotto









„Bohrwinkelkontrolle", "Staubabsaugung" oder "Quarzit-Polygonal-Platten" heißen die schrägen "poems", rezitiert von Blixa Bargeld, Hutträger und Sänger der Einstürzenden Neubauten. In zehn Fernsehspots des Werbefilmers Hermann Vaske deklamiert Bargeld Produkterläuterungen und Bauanweisungen aus dem Katalog der Baumarktkette Hornbach. Als klassischer Vorleser hinter dem gedeckten Lesetischchen zelebriert er mit ausschweifenden Gesten Details zu Blaulampen, Bohrlochschlämmen und Schlagbohrmaschinen. Kunst am Bau sozusagen - eine eigenwillige, dadaistische Form, witzig und poetisch zugleich.

Teenager-Frust in den 80er Jahren

Teenager-Frust in den 80er Jahren


Punkrock – Gary Sinnlos und Tomy Abschreck waren die ersten Punks in Kreuzlingen. Mit ihrer Band «Abgas» spielten sie Anfang der 80er Jahre erfolgreich über 100 Konzerte im In- und Ausland. Es gelang ihnen, die schlechteste und gleichzeitig beste Platte der Welt aufzunehmen. Gary Sinnlos wohnt mittlerweile in Berlin und tritt wieder auf. - Stefan Böke

Die Lustigen Guschins - Punkologie

Die Lustigen Guschins wurden 1979 von Stefan Tatendurst gegründet. Tatendurst war Bassist bei 08/15, ABGAS, Die Prima Wildschweine und anderen berühmt - berüchtigten Bands aus der Konstanzer/Kreuzlinger Punkszene. Als überzeugte Anhänger des " Absolut Independent " veröffentlichten Die Lustigen Guschins mehrere gross-bis ab-artige Kassetten auf dem " Die Stimme der Provinz " und " gusch " Tapelabel. Die Lustigen Guschins traten über die Jahre immer wieder live mit verschiedenen Gastmusikern auf. Geprobt wurde " selten bis gar nicht " , so das nie vorauszusehen war was passierte. Das Motto hiess " Rauf auf die Bühne und rein ins Chaos " . Die lokale Presse schrieb " Musik kann anstrengend sein " aber das störte Die Lustigen Guschins wenig. Nach 15 Jahren voller " 3 Akkorde sind schon 4 zuviel " wurden Die Lustigen Guschins 1994 zu Grabe getragen, um 3 Tage später als Jehova Tapperwer wieder aufzuerstehen. Jehova Tapperwer machten da weiter, wo Die Lustigen Guschins aufgehört haben. Schrammelgitarren, Lärmwände, Punkchoräle....... 

 

Die Lustigen Guschins 

Rock-’n’-Roll-Schlagzeuger

Earl C. Palmer (* 25. Oktober 1924 in New Orleans; † 19. September 2008 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Rhythm-and-Blues- und Rock-’n’-Roll-Schlagzeuger.

Palmer starb 83-jährig am 19. September 2008 in seinem Haus in Los Angeles.




Bohnen und Spätzle


Bohnen und Spätzle gibt's im Tafelladen fast immer, und manchmal auch Suppenfleisch. Dann sollten Sie sich dieses typisch schwäbische Gericht kochen!
4 Portionen Spätzle
500 g Suppenfleisch vom Rind, gekocht, mit der Brühe
500 g grüne Bohnen, geschnitten oder gebrochen
2-3 Zweiglein Bohnenkraut
2 EL Öl
1 EL Mehl
1-2 EL Essig
Salz
Zeitaufwand: 20 Min.
Das gekochte Suppenfleisch würfeln, mit 2-3 Kellen Brühe, den Bohnen und dem Bohnenkraut in einen Topf geben und alles bei geschlossenem Deckel und milder Hitze sanft garen.
Inzwischen 2 EL Öl in einem kleinen Topf erhitzen und das Mehl darin anschwitzen, vom Herd nehmen und mit einem Schuß kalter Brühe lösen, dann in den letzten 5 Min. zu den Bohnen geben, so dass die Brühe schön sämig wird.
Wenn die Bohnen gar sind (sie sollten nicht zu weich werden), mit Salz, Pfeffer und etwas Essig abschmecken, mit Spätzle servieren.
Variante: Sehr gut schmecken auch 2-3 Tomaten, in den letzten 5 Minuten klein gewürfelt zu den Bohnen gegeben. Dann sollte man allerdings keinen Essig mehr dazu geben.
Variante: Für dieses Gericht eignet sich auch sehr gut Lammfleisch, dann sollte man aber den Essig weglassen und statt dessen z.B. mit Knoblauch, Rosmarin oder Thymian würzen. 


Rain raga





Gram Parsons (* 5. November 1946 in Winter Haven, Florida als Cecil Ingram Connor III; † 19. September 1973 in Joshua Tree, Kalifornien) gilt heute als einer der wegweisenden Vertreter des Country Rock.



Die grotesken Begleitumstände seines Todes nur wenige Wochen nach Vollendung von Grievous Angel machten Gram Parsons endgültig zur Legende. Im Alter von nur 26 Jahren starb er vermutlich an einer Überdosis Drogen und Alkohol – die genauen Todesumstände wurden nie geklärt – im Zimmer 8 des Joshua Tree Inn Motels. Die Leiche sollte zu seinem Stiefvater nach New Orleans überführt werden, wurde aber von seinem Manager Phil Kaufman auf dem Los Angeles International Airport gestohlen und in der kalifornischen Wüste bei Joshua Tree verbrannt. Angeblich erfüllte Kaufmann damit den letzten Willen Gram Parsons, der ein wenig erfreuliches Verhältnis zu seiner Familie hatte. Kaufmann hatte allerdings unterschätzt, welche Mengen an Benzin man benötigt, um einen Leichnam zu verbrennen, sodass die Polizei bei der vermeintlichen Einäscherung am

Joshua Tree



eine nur halb verbrannte Leiche von Parsons vorfand und diese Überreste dann doch noch nach New Orleans überführt wurden, wo man heute auch das Grab von Gram Parsons findet. Die Geschichte vom Diebstahl des Sarges und seiner Verbrennung in der Wüste ist Thema des Spielfilms Grand Theft Parsons.