Sonntag, Mai 13, 2012

Mother's Ruin

Das war also der Mamatag heute.

Viel kalter Wind aus dem Osten heute.

Jene Menschen die im Norden der BRD leben und meinen die Sängerin spricht eine Fremdsprache versuche ich jetzt gescheiter zu machen.

Ich als Bodenseebewohner verstehe so gut wie jedes Wort von ihr. Es ist Schwiezerdütsch oder Schweizerdeutsch.

Rainer

Never tu leit for Rütlischwur – Zitat von Abgas, die großartigste, härteste Punkband aus Krüzlingen.

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Der Bandname Mother's Ruin geht zurück auf die in England gebräuchliche umgangssprachliche Bezeichnung von Gin. Während den Weltkriegen blieb den von ihren Ehemännern verlassenen Müttern nur der Gin, um sich zu trösten - und gleichzeitig ihre Gesundheit zu ruinieren. Die Idee für den doppeldeutigen Namen stammte von Markus' Bruder Paul Engelberger, der auch die meisten Songs für die Band getextet hat.






Muttertag

Die Eisheiligen

    Mamertus – 11. Mai
    Pankratius – 12. Mai
    Servatius – 13. Mai
    Bonifatius – 14. Mai
    Sophie – 15. Mai

Es handelt sich bei den genannten Wetterheiligen um Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. und 5. Jahrhundert.





Der Muttertag

Am zweiten Sonntag im Mai ist es wieder soweit. Die Blumengeschäfte in den Gassen und Straßen der Städte müssen sich einen großen Vorrat an Blumen beschaffen, um auf den großen Ansturm der Käufer vorbereitet zu sein. Was ist so besonders an diesem Tag, dass so viele Blumen gekauft werden? Na klar, es ist Muttertag! Und alle Kinder von Müttern versuchen wenigstens einmal im Jahr inne zu werden und ihren Schöpferinnen zu gedenken, der Person, der sie den Schutz und die Geborgenheit der ersten Lebensjahre zu verdanken haben. Wo aber kommt der Ritus her, alljährlich den weiblichen Teil der Eltern genau an diesem Tag zu beschenken und dafür zu danken, dass die Mutter den Start in das Leben auf dieser Erde erleichtert hat und dass sie immer da ist, wenn sie gebraucht wird?

Wie immer in solchen Fällen ist der Beginn weit zurück in der Geschichte zu fassen. Der Prolog spielt sich im England des 17. Jahrhunderts ab. Am vierten Sonntag in der österlichen Fastenzeit hatten dort die Knechte und Mägde frei, an denen sie ihre Eltern besuchten und ihnen Semmelbröselkuchen mitbrachten. In der französischen Champagne, im belgischen Wallonien und auch in Thüringen gab es einen ähnlichen Brauch, wo jedoch die Besucher beschenkt und reich bewirtet wurden. Dabei ist es dann jedoch nicht geblieben.

Im amerikanischen Bürgerkrieg von 1861-1865 trat eine gewisse Ann Jarvis in die amerikanische Öffentlichkeit, indem sie sich einen Namen machte in ihrem Einsatz für die Pflege der verletzten Soldaten und die Versorgung der Witwen. In diesem Zeitraum gründete sie den Mother’s Day Work Club. Hier wird der Begriff das erste Mal institutionalisiert. Die amerikanische Publizistin und Frauenrechtlerin Julia Ward Howe, die ebenfalls eine entschiedene Kriegsgegnerin war, griff die Idee Ann Jarvis auf und forderte 1872 die Einführung eines nationalen Feiertages. Dieser sollte Mother’s Day of Peace heißen. Sie konnte sich allerdings nicht mit ihrem Postulat durchsetzen. Nach dem plötzlichen Tode von Ann Jarvis im Jahre 1905 wurde ihre gleichnamige Tochter von Julia Ward Howe aufgenommen.

Beide teilten die Hochachtung vor dem Lebenswerk von Ann Jarvis. Am zweiten Sonntag im Mai im Jahre 1907 feierten deshalb beide den Todestag der Mutter und nannten diesen Tag Memorial Mother’s Day Meeting. Diese Feier wurde zunächst zu Ehren aller Mütter in ihrer Heimatkirche in Virginia abgehalten. Die Presse bekam davon Wind und erzeugt eine positive Stimmung, die der Popularität des Feiertags zunächst regional nicht abträglich war. Das Pressecho erzeugte eine solche Stimmung in Virginia, dass in diesem amerikanischen Bundesland seit 1910 der Muttertag alljährlich begangen wird.

Dies jedoch ist Ann Jarvis Junior noch lange nicht genug, so dass sie 1912 eine Organisation gründete, die die Popularität des Feiertages in das ganze Land und die Welt hinaus tragen sollte. Diese Organisation trug den Namen Mother’s Day International Association. In ihrem Namen schrieb sie entsprechende Briefe an die amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt und Woodrow Wilson, diese ließen sich jedoch nicht so leicht erweichen. Woodrow Wilson erklärte dann plötzlich doch, vielleicht unter dem Eindruck der angespannten Weltlage und dem heraufziehenden 1. Weltkrieg stehend, den 8. Mai 1914 zum gesetzlichen Feiertag in den USA. Hier könnte der Wunsch nach Frieden in der Politik der Vater des Gedankens gewesen sein. Leider wurde dieser Gedanke völlig vergessen. Aus einer friedensstiftenden Forderung wurde ein kommerzialisierter Feiertag. Wegen der offensichtlichen und rücksichtslosen Kommerzialisierung des Feiertages prozessierte Ann Jarvis 1923 gegen das Fest. Wegen der Erfolglosigkeit ihres Einsatzes gegen die Ausnutzung des Festes als Goldesel und der gefühlten Ohnmacht soll sie wohl ein Fest handgreiflich gestört haben, was sie ins Gefängnis brachte. 1948 sagte sie einem Journalisten, dass sie es bedauere, den Muttertag gegründet zu haben.

Der Muttertag ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer guten Idee eine schlechte Umsetzung wurde. Im selben Jahr des Widerstandes von Ann Jarvis (1923) wurde in Deutschland der Muttertag am zweiten Maisonntag auf Betreiben des Verbands der deutschen Blumengeschäftsinhaber installiert. Den Status eines Feiertages erreicht er erst im III. Reich der Nationalsozialisten. 1933 wird der Muttertag zum gesetzlichen Feiertag. Im Nationalsozialismus hatten Mütter eine besondere Bedeutung. Er diente der Förderung des Kinderreichtums, der dem nationalsozialistischen Staat dienen sollte, seine Zukunft zu sichern. Trotz des Unterschiedes zwischen Gründungsidee und tatsächlicher Umsetzung wurde dieser Feiertag kritiklos nach dem 2. Weltkrieg weiter gefeiert. In einigen Ländern wurden andere Termine belegt. In der DDR-Diktatur wurde der Tag, ganz im Sinne der sozialistischen Ideologie, als Internationaler Frauentag gefeiert.

Dies alles ist nun Geschichte und in dem Bewusstsein, dass diese irreversibel ist, genießen wir trotzdem diesen Feiertag, an dem der großartigen Aufopferung der Mütter dieser Welt gedacht wird. Danken wir es ihnen mit der Zuneigung, die sie verdienen und erzählen die wahre Geschichte zum Muttertag weiter, auf das wenigstens der Wunsch der Gründungsmütter in Erfüllung gehe, dass dieser Tag die Menschen mit friedlichen Gedanken erfülle.
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Morgen ist Muttertag! Was macht man wenn man keine Mutter hat?

Allseits wird in den letzten Tagen über den Muttertag berichtet und gesprochen. Viele haben nicht dran gedacht, anderen ist es egal und einige freuen sich darauf, mal wieder nach Hause zu Muttern zu kommen.



Ich habe meine Mutter vor fast genau 11 Jahren verloren. 11 Jahre ohne Muttertag. Verlorene 11 Jahre für mich!

Eigentlich war Muttertag wie Mutters Geburtstag. Man verlebte einen schönen Tag, beschenkte die Mutter, mit Geschenken und der eigenen Anwesenheit, futterte sich gut durch und freute sich auf ein Wiedersehen. Das alles wird es nicht mehr geben.

Dieser Sonntag wird für mich wie ein normaler Sonntag ablaufen, natürlich denke ich an meine Mutter, danke ihr für ihre Erziehung und Geduld dieser, und werde danach so weiterleben wie die letzten 11 Jahre. Einsam, mit dem Gefühl das die Wärme und Herzlichkeit eines geliebten Menschen fehlt.

Allen die noch eine Mutter haben, sollten morgen diesen Tag nutzen und sich bei ihrer Mutter zu bedanken und ganz wichtig, die Mutter mal in den Arm zu nehmen und zu drücken.

Ich weiß es gibt genügend Menschen unter euch die ein total schlechtes und angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter haben, die sollten dies vllt nicht tun oder zumindest, an dem Tag keinen weiteren Streit anfangen.

Ich für meinen Teil werde mich gedanklich mit meiner Mutti verbinden und ihr einen dicken Kuss geben !