Dienstag, Februar 14, 2012

The Just Alap Raga Ensemble

Für mich eine Sensation. Der Zauselbart La Monte Young (77Jahre alt) kommt nach Europa und wird im April in dem Klosterstädtchen Polling/Bayern ein Konzert geben. Das ist für mich als würden die Beatles/Stones/Pink Floyd/Sex Pistols auf einmal an einem Abend ein Konzert geben.

Gehört habe ich La Monte das erste Mal 1972 in einem beschaulichem Bodenseestädtchen mit den vielen Altersheimen (Überlingen), in denen vor allem SS und SA Witwen wohnen, weitab vom Lärm von New York wo La Monte seid 1961 (und zu dem Zeitpunkt mit Yoko Ono, deren späterer Mann, John Lennon einach erschossen wurde, was hatte) lebt. Er selbst kommt aus einem winzigen Weiler mit dem Namen Bern/Idoha



(Bild von Schule in Bern/Idoha)

im tiefsten Nordwesten der USA wo nur Kuhhirten aus der Schweiz siedeln und drum herum Indianer leben, die noch heute Kopfjäger und Menschenfresser sind.







Rainer



La Monte Young und Marian Zazeela kommen mit dem Just Alap Ensemble in diesem Frühjahr nach Europa. Auf Einladung der Berliner Festspiele/MaerzMusik geben sie drei Konzerte im Dream House Villa Elisabeth. Anschließend treten sie im ZKM Karlsruhe im Rahmen der Klang-Kunst-Ausstellung ’Palast der Töne’ Anfang April zu einem Konzert auf. Den Abschluss der Tour bildet das Konzert in ihrem permanenten Dream House in Polling. Als europäische Premiere kommt La Monte Youngs jüngstes Werk Raga Darbari in der Lichtumgebung von Marian Zazeela zur Aufführung.

Young schreibt: “Ich erachte das Just Alap Raga Ensemble als eine der bedeutendsten Schöpfungen in der Entwicklung meines kompositorischen Prozesses insofern, als in ihm organisch westliche und hindustanische klassische Musiken mit dem Wissen der akustischen Wissenschaft verschmelzen, um komplementäre Formen in ein umfassendes evolutionäres Statement einzubeziehen.” Pandit Pran Nath pflegte zu sagen: „Alap ist die Essenz des Raga. Wenn der drut [das schnellere Tempo] einsetzt, ist der Raga eigentlich vorbei.“ Mit dem Just Alap Raga Ensemble wendet La Monte Young seinen eigenen kompositorischen Ansatz auf traditionelle Aufführungspraxis, die Form und Technik des Raga an: ein pranam (Verbeugung) aus Dankbarkeit, in Erwiderung des Einflusses auf seine Musik seit der Mitte der 1950er Jahre, für den einzigartigen, langsamen, nichtmetrischen, zeitlosen Alap und für eine der ältesten und höchstentwickeltsten noch vorhandenen vokalen Traditionen. Ähnlich wie bei seinen früheren Konzerten mit dem Just Alap Raga Ensemble, bei denen ausgedehnte Alap Abschnitte in reiner Stimmung über Tamburas präsentiert wurden, führt La Monte gehaltene Drones in zwei- und dreiteiliger Harmonie und sogar Kontrapunkt schon in der langen Einleitung des Alap ein.

Konzertkarten zu 30 €
Ermässigte Karten zu 20 € für Mitglieder des Freundeskreises, Senioren und Studenten.
Kinder und Jugendliche frei.


Kunst im Regenbogenstadl Polling
Sa. 14. April 20.00 Uhr
Tickets: 30 € / erm. 20 €
Kinder und Jugendliche frei

Wer A sagt, der muss nicht B sagen

Dienstag, 14. Februar 2012

Guten Morgen Rainer,



im Februar des Jahres 2002 hatte sich der damalige Vorstandschefs der Deutschen Bank, Rolf Breuer, in einem Interview mit dem TV-Sender Bloomberg dazu hinreißen lassen, über die Kreditwürdigkeit des Filmhändlers Leo Kirch zu sprechen. Er könne sich nicht vorstellen, dass der Finanzsektor bereit sei, Kirch weitere Fremd- oder Eigenmittel zur Verfügung zu stellen, sagte er damals. Kirch ging pleite. Breuers Prophezeiung hatte sich erfüllt. Der gedrechselte Breuer-Satz kostet die Bank nun 800 Millionen Euro. Außergerichtlich einigten sich die Kirch-Erben und die Bank nun auf diese Rekordsumme. Zehn Jahre ließ Breuer-Nachfolger Josef Ackermann den Streit eskalieren. Nun, in der Abendsonne seiner Amtszeit, drehte er bei. Getreu dem Satz von Berthold Brecht: "Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war."




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Meine hochgeachtete Großmutter pflegte zu sagen wenn ihr was nicht passte:“Ihr macht doch was ihr wollt“

Sie sagte auch:“Ich habe so Ongst g´habt.“ wenn ihre Familie von einer langen Reise zurück kehrten.

Sie starb 1991 mit 91 Jahren und wurde in dem Grab verbuddelt, dass mein UrUrgroßvater nahe der Kirche in Seefelden gekauft hat. Da ruht sie gut ... Sie hatte einen schönen Tod. Die Treppe hinunter gefallen, dann ins Krankenhaus zwei Tage und dann war sie weg. Jeden Tag zwei Gläser Rotwein und sehr fetter Speck und Brot. Mit 30 hatte sie Krebs und arbeitet nach dem ersten Weltkrieg in Mainz („Meine schönste Zeit“ meinte sie immer)

in einem jüdischem Haushalt. Koscher und treife ...

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treif – Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Treif
treif, trefe oder auch treife (hebräisch: טרף, "trehf") ist ein Ausdruck aus der Kaschrut, dem jüdischen Speisegesetz. Dieses Adjektiv wird hauptsächlich in Bezug ...
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sie nahm das wohl nie sonderlich genau

Rainer