Freitag, November 04, 2011

Rinderrouladen



Meine Mutter (manchmal wünsche ich mir, sie wäre endlich tot) konnte die nicht wickeln. Die Füllung machte sich gerne selbständig. Dabei ist es einfach. Fleischlappe links und rechts einschlagen und
dann langsam und fest aufrollen. Nadel durch, fertig.
Ganz Clevere kommen ohne Nadel aus. Die braten die Rouladen an der Verschlußseite hart an und dort klebt das Fleisch dann von selber zusammen.

Wagte ich noch nie so etwas zu machen.

Diesen Tipp gab mir eine älter Dame, meine Lieblingshaushaltswareverkäuferin. Ihr höre ich immer andächtig zu wenn sie sagt: “Junger Mann probieren sie mal folgendes aus.“

Jedoch, kochen kann ich wohl besser als sie. Wenn die liest: “Nehmen sie ein Glas Rotwein für die Soße.“. Dann nimmt sie garantiert nur einen Teelöffel voll Wein und denkt an die schwere Kriegszeiten und an den Winter 1945/46 der so streng war.

Spare lieber am Wasser.

Rouladen eignen sich auch gut zur Resteverwertung. Bei mir war es heute der Schinken vom Biometzger (ein Schlitzohr) und die Käsecreme mit Kräuter wollte ich keinem Brot mehr zumuten und mir schon gar nicht mir *schauder*

Ein Tipp von mir: In die Soße kann auch altes Brot/Brötchen/Restkartoffeln. Macht die Soße beim kochen schon sämig, man spart (ist ja so teuer) das Mehl (vermeidet Soßenbinder, teuer und schlecht) beim Schlußtralala, genannt Soßebinden.

Also jene Situation wo man bei kochender Soße und offenem Fenster und Schneebesen schweißüberströmt der Soße noch etwas Pfiff zu geben versucht nach dem Motto: “Rette sich wer kann ... das Leben“

Rainer







Stellengesuch



Immerhin. Ganz toll. EINE Rückantwort meiner Anzeige in der Zeitung.

Konkret ist gar nichts, aber es kommt ein kostenloses Abendessen + langweilige Vorträge + eine Besichtigung der Zeppelin Werke dabei raus. Mit jede Menge Anzugträger.

Rainer

Lächel

Warum lächelt diese Frau so unwiderstehlich ?



Ganz einfach. Heute Morgen mal kein Nebel am Bodensee. Beweisfotos







Na dann,



schönes Wochenende

Rainer