Dienstag, Oktober 04, 2011

schinken im Brotteig

Gibt es eigentlich nur an Weihnachten.

Und bis heute das erste Mal gelungen. Bei den vergangenen Versuchen war der Teig zu nass und das Bachkergebniss war ein zerlaufener brauner Haufen.

Rainer







Meazzi Verstärker



So in etwa klingt es dann was ich da gerade in den Garten geschoben habe. Die Nachbarn werden sich über die 100 Watt Leistung freuen.

Rainer

tomatenernte

Jetzt kommt es:



Klein aber fein und besser als gar nichts.

Die Tomaten meiner Oma, Gott nahm sie in seiner unendlichen Güte (was sollte er machen, der Teufel wollte sie nicht) in sein Reich nach gelebten 91 Jahren auf, waren als schrecklich. Meist mit schwarzen Flecken. Ich mochte die nie. Glaube niemand im Haus mochte die essen. Die Mütter kauften dann lieber welche. Die schmeckten dafür vor allem nach Wasser.

Rainer





Einstein on the Beach



Einstein on the Beach is an opera that premiered on July 25, 1976 at the Avignon Festival in France, scored and written by Philip Glass and designed and directed by theatrical producer Robert Wilson.[1] It also contains writings by Christopher Knowles, Samuel M. Johnson and Lucinda Childs.[2] Einstein on the Beach is described by Glass as an "Opera in four acts for ensemble, chorus and soloists".[2]
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Beate und Sepp waren damals dabei bei der Uraufführung. Noch Jahrzehnte später erzählte Beate, dass zwei Stunden lang auf der Bühne ein riesiger Elefant (?) von links nach rechts, Zentimeter um Zentimeter, geschoben wurde. Durchaus vorstellbar, dass es wirklich so war. Den Spitzbuben Glass und Wilson traue ich alles zu.

Robert Wilson wurde 70



Rainer

Über "Einstein on the Beach" ist seit seiner Uraufführung (1976 in Avignon) sehr, sehr viel geschrieben worden. Es ist sicher nicht das radikalste Werk von Philip Glass, sicher aber eines seiner bekanntesten, und es ist das Werk mit dem er und Robert Wilson, der für den gesamten nicht-musikalischen Teil dieser "Oper" verantwortlich zeichnet, berühmt geworden sind.

"Einstein on the Beach" ist natürlich keine Oper im herkömmlichen Sinne. Zwar treten in ihr Sänger und Tänzer auf, die auf der Bühne agieren, und auch ein "Orchester" (das PGE). Doch hat das Werk keine narrative Handlung, es besteht nur aus Bildern, die allerdings mit dem tatsächlichen Leben Einsteins nichts zu tun haben. Doch über das Geschehen auf der Bühne soll hier nichts weiter gesagt werden; schließlich geht es um das Hören der Oper mittels einer der inzwischen zwei Aufnahmen (Sony/CBS und Nonesuch).
Philip Glass ist ein Meister darin, aus sehr wenig musikalischem Material sehr viel zu schaffen. Das zeigt sich besonders in "Einstein on the Beach". Das Prinzip der Addition und Subtraktion von Tönen kleiner musikalischer "patterns" wird hier sehr stark angewendet. Im Grunde besteht die ganze Oper, die immerhin live bis 5 Stunden dauert, nur aus wenigen Themen oder patterns, die immer wieder erscheinen und verändert werden, sei es in ihrer Länge, in der Instrumentation oder in ihrer Komplexität.
Zu Beginn, am Schluß und zwischen den vier Akten gibt es immer ein sogenanntes "Knee play", das als Verbindung fungiert. Gleich am Anfang wird klar, daß es sich nicht um eine Oper im herkömmlichen Sinne handelt: Zu einer langsamen, nur aus wenigen Tönen bestehenden Baßlinie der elektronischen Orgel erklingen gesungene Zahlen "one, two, three, four, one two three, four...", die sich sehr oft wiederholen. Die Musik der einzelnen Szenen wechselt über die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten: von Solo-Violine (Einstein selbst spielte ja Violine in seiner Freizeit), Chor a capella, Solo-Gesang mit Orgel, bis zum ganzen PGE mit Chor. Und dazu immer wieder gesprochene Worte, deren Sinn sich beim ersten Hören nicht erschließt (und auch oft beim zweiten Hören nicht).

"Einstein on the Beach" ist ein großartiges Erlebnis, auch ohne den optischen Eindruck der Bühnenhandlung, auf das man sich aber offen einlassen muß. Wer das tut, den erwartet ein Hörerlebnis von ganz besonderer Art.