Mittwoch, September 14, 2011

schrille Geräusche



Vom Blues zu "schrillen" Musik

Schäfer und Henry präsentierten auf den Donaueschinger Musiktagen, nicht weit vom Bodensee weg, das Werk Orphee 53 im Jahr des Hernn 1953. Publikum und Kritik reagierten ablehnend

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Wie gesagt, es war Lärm. Die Lautsprecher taten ihre Mäuler auf und spien Kaskaden von Geräuschen, Klängen, verständliche und sinnlosen Sprachfetzen in den Saal. Das tobte und heulte nahezu unaufhörlich, rieß das Ohr von einer Ecke in die andere, beschoß es mit einem Schauer von Schocks. Es murmelte und stöhnte, lachte, heulte wie in unendlicher Verzweiflung oder Wut.
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La Monte hätte sicher seine Freunde dabei gehabt. Er war damals um die 20 und im Jahr 1959 war er in Deutschland bei Stockhausen als Schüler. Reise etc. bekam er von der USA bezahlt wegen Hochbegabung in Musik.

Ich selbst mag jedes Art von Geräusch. Aber die Stimme der Nachbarin treibt mich noch dazu eine Glas mit hochgiften Gas, Zyklon B, in deren Haus zu werfen.

Rainer

schrille Musik

würde ich immer hören. Meinen viele. Also der Horror von La Monte Young oder throbbing Gristle.



Das ist Quatsch.

Ich bin tief verwurzelt im Country Blues, jene Musik die von zahnlosen, alten Männer mit 8 Fingern am Abend vor ihrer Blockhütte mit viel Spiritus im Familien- und Freundeskreis gespielt wird.

Und mein Lieblingsblues Mensch ist nach wie vor Lightening Hopkins.
Wochenlang habe ich ebay geplagt um zu einem vernüftigen Preis eine Schell Lack Platte zu bekommen. Wird selten oder sehr teuer ab und zu angeboten.

Mein Sammler Glanzstück. Mit Originalhülle.