Samstag, September 10, 2011

Totenkopf

Abendbrot



Cafezeit

Mittagstisch

schwanger







Als es noch Menschen gab

Rainer

Als es noch Menschen gab
Simak, Clifford
Rezension von Jim Melzig

Hat sich schon mal jemand die Frage gestellt, ob eifrige Science Fiction Leser einen Hang zum Masochismus haben, zumindest eine leichte Neigung? Wenn die Antwort ja lautet und die indirekte Frage auch bejaht wird, dann habe ich hier wieder mal ein schönes Exemplar dieses Vorurteil zu bedienen: „Als es noch Menschen gab“ von Clifford Simak erfüllt alle notwendigen drei Kriterien für das Schund-Axiom der SF-Literatur:
Die Handlung ist debil.
Die Charaktere sind dumpf.
Der Stil ist dümmlich.
Acht Geschichten geballter Langeweile konzentriert Simak in diesem Bändchen. Grob formuliert handeln sie vom Abstieg des Menschen und vom Aufstieg der Hunde, also Figuren, die in den meisten Fällen sicherlich austauschbar sind, und erstrecken sich über einen Zeitraum von gut 10000 Jahren. Die Menschen bringen diversen Kläffern das Sprechen bei und verziehen sich auf den Jupiter, um sich dort dann als ammoniakmetabolisierende Wesen zu verlustieren. Nur wenige bleiben zurück auf der Erde, zusammen mit einigen Robotern, einigen sonders begabten menschlichen Mutanten, sowie den genannten Kötern und trauern nun dem Verlust der obskuren Lehre eines Marsphilosophen hinterher. Und weil das alles noch nicht absurd genug ist, deutet Simak auch noch das Ende der Tölenzivilisation und den Aufstieg der Ameisen an, nicht zu vergessen von der Rebellion der Roboter. Insofern ist diese Anthologie so überflüssig und ärgerlich wie ein Mopsklops vor der Haustür.