Mittwoch, Juli 20, 2011

Kleenex



Vorgeschichte (1977-78) [Bearbeiten]

Lislot Ha. und Klaudia Schiff lernten sich Anfang 1977 in Zürich kennen und bildeten im Juli 1977 ein Künstlerduo namens Superchunks, das einige Kurzfilme drehte. [1][2] Inspiriert von der auch in Zürich aufkommenden Punkbewegung beschlossen die beiden, sich auf Musik umzuorientieren und eine Band zu gründen.
Beginn als Kleenex (1978-79) [Bearbeiten]

Am 8. Januar 1978 [3] gründeten Ha. und Schiff zusammen mit der Sängerin Regula Sing die Band Kleenex und begannen in einem Bunker in Zürich ihre Instrumente zu erlernen. Zwei Mitglieder der befreundeten Punkband Nasal Boys, Rudolph Dietrich und Gogi Düggelbach, halfen bei den anfänglichen Proben an der Gitarre aus. Bei einem Konzert der Nasal Boys [4] lernten sie einige Wochen später die Saxophonistin Marlene Marder kennen und luden sie ein, bei ihnen mitzuspielen.

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Am 5. November 1979 erreichte Klaudia Schiff dann ein Anwaltsschreiben, in dem der Band auch die künftige Verwendung des geschützten Markennamens Kleenex untersagt wurde. Somit musste ein neuer Bandname gefunden werden.
erste LiLiPUT-Besetzung (1979-80) [Bearbeiten]

Marder, Schiff und Ha. probten zunächst zu dritt und begannen im Herbst 1979 eine neue Sängerin zu suchen. Im Oktober bewarb sich die 16jährige Chrigle Freund aus Bern, die vorher kurzzeitig bei der Berner Punkband Chaos gesungen hatte, erfolgreich um den Job. Sie fuhr zunächst drei Mal pro Woche zum Proben nach Zürich und zog schliesslich in Klaudia Schiffs Haus ein. Im Dezember 1979 stiess dann zusätzlich die Saxofonspielerin Angela Barrack zur Band. Am 15. Dezember 1979 gab die neue Besetzung dem Drop Dead-Fanzine ein Interview, in dem Liveauftritte für frühestens März angekündigt wurden. Das Interview fand immer noch unter dem Namen Kleenex statt, da ein neuer Name noch nicht gefunden war.

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Cassette mit Live Auftritt von Lilliput an der Uni Konstanz am26.09.1980 gibt es genau einmal.
Mit Original Eintrittskarte.

Zur Punkzeit gab es jede Menge reine Mädchenbands.

Am 11.12.1980 spielte die Stuttgarter Band „Krach“ an der Uni. Es kam fast zu Schlägereien zwischen Hippies und Punks

Track 41.mp3 by rainerwera

Es war eine Art Punkfestival zusammen mit Konstanzer Bands „3 Wildschweine“ und „E605“.
E605 wurde den Hardcore Punks nicht sonderlich geliebt.

Schwer der Jugend von heute verständlich zu machen was da manchmal geschah.
Damals war es oft so, dass die jungen Leute oft sogar gleich alt waren aber sie regelrechte Schluchten trennten.

Auch ich redete mit bestimmten Leuten Jahrzehnte nicht mehr und es fällt mir manchmal noch heute schwer mit diesem elenden Hippiepack was zu tun haben.

„Never trust a hippie“



Rainer

God bless america













Das Buch von 1972 gibt es nicht mehr zu kaufen. Als pdf – Datei im Internet herunter geladen und gestern ausgedruckt.

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Das buch das ich drucken lies ist von der Daphne Oram.
Eine Legende der elektronischen Musik in den 50ger und 60ger Jahren.
Die war bei BBC angestellt und auf dem ersten Blick in ihr Buch könnte man meinen es ist ein Physik oder Mathebuch
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Rainer