Dienstag, Juli 12, 2011

Rumpel




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Angeblich soll Herr Wray seinen Riesenhit "Rumble" über das heute vorgestelle Multivox Premier eingespielt haben.

Die Firma war scheinbar führend für Amps für den Hausgebrauch. Nicht sonderlich laut und gerade so bezahlbar.

Es musste ja nicht gleich eine E-Gitarre dran. Eine Mikro mit Mundhamonika war billiger und relativ leicht zu lernen. Und richtig schwer was das ganze auch nicht. Da brauchte es kein Roadie und konnte leicht auf jede Party mit genommen werden

Ich selbst gehöre noch zu jener Generation die aus einem alten Radio ein Gitarrenverstärker machte. Keine Ahnung wie ich das mit den Kabel und entsprechenden Stecker schaffte an eine moderne, billige, gebrauchte E-Gitarre aus Japan an zu
schließen.

Errinnere mich aber dass der Klang gehörig zerrte und laut war und die Rückkoppelung klang, fast ... wie Hendrix. Beeindruckend.

Ging so lange gut bis der Lautsprecher das nicht mehr mit machte und verstarb.

Rainer

Mittagsteller

Der Flussbarsch (Perca fluviatilis), am Bodensee Kretzer genannt, in der Schweiz und Österreich auch Egli, ist ein in ganz Europa vorkommender Süßwasserfisch. Von der IUCN wird der Flussbarsch als „nicht gefährdet“ eingestuft.
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Leider ist Bodenseekretzer selten zu kaufen. Wenn ich mal ganz früh auf dem Markt bin und es gibt welchen greife ich deswegen sofort zu. "Kann man ja leicht einfrieren." würde meine Mutter sagen.

Meine Oma sprach immer von "ins Eis legen" wenn sie den Kühlschrank meinte. Eine Tiefkühltruhe hatte sie nie. Sie kochte ein.

Nach ihrem Tod, dem Herr im Himmel hat sie mehr oder weniger gütlich in sein Herz geschlossen, entsorgten wir unter Lebensgefahr, Explosionsgefahr, die letzten gefüllten Einmachgläser, die regalweise im Keller lagerten.

Gefüllt mit Stangenbohnen, Buschbohnen, Erdbeeren, Himbeeren. Besonders widerlich waren die Beeren die mit der Zeit grau wurden.

Da wir Kinder das nicht mochten wurden diese Früchte im Winter auf Kuchen aller Art geschmuggelt.

Erdbeerkuchen zu Weihnachten.

Die Einmachgläser machten dann Platz dür Farbeimer aller
Art, das ist der Tick meiner Mutter.

Und die stehen jetzt gut und gerne auch schon über 20 Jahre dort. Aber es besteht keine Explosionsgefahr.

Rainer

Übrigens. Wer auf Photoshop CS3 umsteigen will sollte in Erwägung ziehen gleiche einen neue, leistungsstarken PC zu kaufen.





Lightnin' Hopkins - "Fishing Clothes"



Suche etwas verzweifelt 78er Lightnin' Hopkins Platten. Zwei gab es. Zu zivilem Preis. Leider gewann ich Auktion nicht.

Multivox Premier



Nur ein Lou Reed oder John Cale dürfte eine derartige Band noch kennen bzw. so ein Gerät damals in einem Laden gesehen zu haben.

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The model 90 has a nice fat wet sounding reverb that solid state imitations can't beat. All the reverb tanks of the time including Fender and Airline sound about the same, but the Premier model used a tricky little circuit with a solid state rectifier that seems to add to the "tubeishness" and is great for harp players. Premier reverbs, if anything, have too much sound and break up easily. Of all the Premier products the Model 90 is the most collectable by mainstream guitar amp affictionados. If you see one, buy it! It is common to see a Guitar player using a Fender guitar and a Fender amp with a Premier reverb.
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Buy it - das dachte ich mir auch als ich dieses Gerät sah.

Leider ist das Gerät beim Transport auf harten Steinboden gefallen und dann klapperte etwas.

Eine Hülse.

Auf der einen Röhre passt die Hülse.

Traue mich kaum das Gerät zu testen.

Rainer











Multivox Premier was a New York-based manufacturer of guitars and amplification equipment, including amplifiers for guitar, bass and other instruments, PA amplifiers and hi-fi stereo amplifiers. It was founded by Peter Sorkin, principal of the Sorkin Music Company, in the 1940s.

It used the brand name Premier, and is not to be confused with Premier Percussion, who use the Premier brand name for drums and percussion and whose logo is superficially similar.

Happy Birthday to Kennedy







Und ich habe diesen Monat Geburtstag und bin das erste mal froh so alt zu sein. Rente in Sicht. Tschüß Ingenieur zu sein bzw. möglichst nur so wie es mir paßt das zu sein.

Keine muffige Büros im heißen Sommerlicht.

Keine morgendliche Rennerei in die Bäckerei und teure belegte Brötchen kaufen.

Spare enorm Geld seid ich nicht mehr arbeite und kein Auto mehr habe.

Keine Geldvergeudung am Cafeautomat und diese Brühe auch noch trinken.

Keine miese Wienerle von Aldi oder Lidl am Freitag wonach es mir noch Stunden später schlecht war.

Es ist vergnüglicher am Morgen am Bäckereistehtisch mit Franz und Ügül, Harz 4 oder Rentenempfänger, zu stehen und zu rauchen und am Abend im Garten mit Sepp, Minirentenbezieher, aber Wohnungsbesitzer, ein Bier zu trinken.

Und danach Rotwein aus dem 3-Liter-Tetrapack (erspart mir leere Flaschen weg zu bringen)

Nächstes Wochenende Polling. Erste Weltaufführung eines Werkes von La Monte Young.

Eintritt pro Konzert für 15 Euro.

Rainer
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17. Juli 2010, 18 Uhr, Dream House, Kunst im Regenbogenstadl

First Dreams: Quellen des Raumklangs.

Polyphone Werke des späten Mittelalters und der frühen Renaissance

La Monte Young
The Melodic Version (1984) of The First Dream of China
from The Four Dreams of China (1962)
in a setting of Dream Light by Marian Zazeela

The Theatre of Eternal Music String Ensemble
Charles Curtis, Yuri Christiansen, Christoph Rocholl, Reynard Rott, Violoncelli
Musikalische Leitung: La Monte Young, Light Design: Marian Zazeela
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La Monte Young in Polling

Im Jahr 2003 feierte Polling die Gründung des Klosters vor 1250 Jahren, die dem letzten Agilolfinger-Herzog Tassilo zugeschrieben wird. Nicht nur als politischer Fixpunkt (siehe Pollinger Tafeln in der Alten Pinakothek, München) diente diese legendäre Gründung später immer wieder – sondern mehr noch: Polling ist ein Fixpunkt in der spirituellen Entwicklung Europas. Das Kreuz in der Stiftskirche gilt als ältestes Zeugnis dieser Art nördlich der Alpen. Unter ihm predigte Bischof Albert der Große von Regensburg zum (dritten) Kreuzzug und läutete damit eine neue Kreuzestheologie, eine neue Weltsicht ein.

Das Kloster Polling, wie die anderen Klöster des Pfaffenwinkels auch, war Nukleus nicht nur zivilisatorischer oder kultureller Entwicklung – Klöster waren immer auch Produktionsstätten von „Sinn“. Noch nach der Zerschlagung der Klöster vor 200 Jahren spürten vor allem die Künstler das Besondere, Sinnstiftende des heiligen Orts. Vor gut hundert Jahren war Polling das „Amerikanerdorf" wegen der hundert amerikanischen Maler, die sich im Laufe von zwei, drei Jahrzehnten dort aufhielten. Polling hat eine besondere Beziehung auch zur Familie Mann. Thomas Mann schildert es im Doktor Faustus als Pfeifering