Donnerstag, April 07, 2011

Sonnenschein


Weißwurst




dazu Balsamicosenf mit Honig

Rainer

Mund halten und tanzen!



In der Rock-Musik verwischen die Grenzen, bersten die Schubladen - seit Jahren schon. Auf den Tanzböden jedoch wüteten bis vor kurzem die Geschmackskämpfe: Hiphop, Techno, Reggae, Soul - das war sauber geordnet und streng getrennt. Nun aber heißt es auch in den Diskotheken "Anything Goes". Das in England derzeit angesagte Plattenlabel fordert schon mit dem eigenen Namen: Shut Up And Dance! Die Soundtüftler P. J. und Smiley haben es vor zwei Jahren gegründet und mit ihren Cross-Over-Platten regelmäßig die Hitparaden aufgemischt. Jetzt waren die Männer selber im Studio - und haben ein wegweisendes Tanz-Album herausgebracht: "Death Is Not The End" (im Rough-Trade-Vertrieb). Auf 14 Stücken bringen Shut Up And Dance (die Gruppe heißt wie das Label) die Tanzmusik der letzten Jahre auf den Punkt, lassen spröde Reggae-Baßlinien, wilde Breakbeats und warme Soulstimmen zu einem elektrisierenden Mix verschmelzen. In der kuriosesten Nummer schrammt der keltische Folk-Bruder Kevin Rowland ("Come On Eileen") auf der Akustik-Klampfe, derweil ein zorniger junger Mann die "Autobiography Of A Crackhead" rappt. Mit dem Werk bestätigen Shut Up And Dance die Prophezeiung des Fachblattes Spex, das schon vor Monaten vermutete: "Meine Damen und Herren, kein Erdbeben, aber: Das Ding des Jahres."

Aus DER SPIEGEL 36/1992

Und ich habe nie mehr etwas von denen bewußt gehört. Die CD gibt es als Doppel –LP ab £ 3.00. Oder schlicht als kostenloser Download.

Kevin Roland ist wirklich hörenswert.

Hier:



Als Maxisingle ab £ 0,99.



Aber den besungenen Johnnie Ray auf 78-Schell-Lack zu bekommen. Eine Herausforderung.
Kostete so ca. 40$





Mein Plattenspieler (letztes Jahr gekauft) kann wieder 78 Umdrehungen.



Rainer

Kommunehaus 1975



in Uhldingen - alte Poststr.

Rainer

Dirt