Samstag, November 27, 2010

Konstanzer

Tabea Blumenschein (* 11. August 1952 in Konstanz) ist eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin.
Inhaltsverzeichnis

In den 1970er- und 80er-Jahren zählte Tabea Blumenschein als Schauspielerin, Regisseurin, Kostümbildnerin, Schriftstellerin und Künstlerin zu den schillerndsten Persönlichkeiten im damaligen West-Berlin. Mit dem Film Bildnis einer Trinkerin von Ulrike Ottinger wurde sie zum Kultstar der Szene. Eng befreundet war sie mit der Krimiautorin Patricia Highsmith, dem Schauspieler Udo Kier und der Tänzerin Valeska Gert, mit der sie auch in dem Film Die Betörung der blauen Matrosen Regie: Blumenschein & Ottinger spielte.

1981 bekam sie das Filmband in Gold verliehen für die Ausstattung in Looping, einem Film von Rolf Bührmann und Walter Bockmayer, mit dem sie sehr gut befreundet ist.

Tabea Blumenschein hat Filme, Maske und Kostüme für Ulrike Ottinger, Herbert Achternbusch sowie Walter Bockmayer gemacht. Sie ist Schauspielerin, Musikerin und hat Mode für Claudia Skoda entworfen.

Von 1982 bis 1984 war sie Mitglied der Musik- und Künstlergruppe Die Tödliche Doris und trat mit dieser in New York, Hamburg, Berlin und Helgoland auf. Für die Band schneiderte sie auch Kostüme, schrieb Texte und Musik. Mitte der 1980er war sie mit ihrer damaligen Freundin Isabell unter der Schlagzeile: "Wir sind lesbisch" auf dem Titelbild der Illustrierten Stern zu sehen. Nach ihrem auf Super-8 von Christoph Dreher gedrehten Fernsehspiel Zagarbata (eine Koproduktion mit dem ZDF, 1985) wurde es still um die Multikünstlerin. Sie zog sich zunehmend zurück und widmete sich der Malerei und Zeichnung.

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Ulrike Ottinger (* 6. Juni 1942 in Konstanz als Ulrike Weinberg) ist eine deutsche Filmemacherin.

Die Tochter des Kunst- und Dekorationsmalers Ulrich Ottinger und der später mit ihm verheirateten Fremdsprachenkorrespondentin Maria Weinberg absolvierte nach der Mittleren Reife eine Banklehre. Seit 1959 war sie Gaststudentin an der Akademie der Künste in München und arbeitete als Malerin.

Von 1962 bis 1968 lebte sie in Paris und wurde unter anderem im Atelier von Johnny Friedlaender in Radiertechniken ausgebildet. Sie beteiligte sich an mehreren Ausstellungen und schrieb 1966 ihr erstes Drehbuch mit dem Titel Die mongolische Doppelschublade.

Ulrike Ottinger kehrte in die Bundesrepublik zurück und gründete 1969 in Zusammenarbeit mit dem Filmseminar der Universität Konstanz den Filmclub „Visuell“, den sie bis 1972 leitete. Sie führte auch eine Galerie und die dazu gehörige „galeriepress“, wo sie die Werke zeitgenössischer Künstler editierte.

In dieser Zeit lernte sie Tabea Blumenschein kennen, die sie neben Magdalena Montezuma mehrmals zur Hauptdarstellerin ihrer seit 1972 entstandenen Filme machte. Ulrike Ottinger entwickelte ihren eigenen bizarr-surrealistischen Filmstil, der unter anderem gekennzeichnet war durch weitgehenden Verzicht auf eine lineare Handlung und stattdessen langes Verweilen bei einzelnen Szenen, die wiederum durch überstarke Schminke und extravagante Phantasiekostüme der meist weiblichen Darsteller kunstvoll zu eigenen Bildcollagen ausgestaltet wurden.

Daneben arbeitete sie auch am Theater und inszenierte unter anderem 1983 am Staatstheater Stuttgart Elfriede Jelineks Clara S. und 1986 in Graz Jelineks Begierde und Fahrerlaubnis.

Nachdem bereits in Ottingers Spielfilmen immer wieder ihre Vorliebe für die fernöstliche Formensprache sichtbar wurde, drehte sie in den folgenden Jahrzehnten einige eigenwillige Dokumentarfilme über das Leben in verschiedenen asiatischen Regionen, darunter das viereinhalbstündige Werk China – die Künste – der Alltag und die achteinhalbstündige Produktion Taiga. Ulrike Ottinger, die auch als Fotografin arbeitet, wohnt seit 1973 in Berlin.
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Frieder Butzmann


Frieder Butzmann (* 6. April 1954 in Konstanz) ist ein deutscher Komponist, Hörspielautor und Performancekünstler.

Butzmann begann bereits Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre mit experimenteller Musik. Ein Album mit Material aus dieser Zeit, Wunderschöne Rückkoppelungen erschien 2004. Er gehörte später zu den Pionieren des deutschen Industrial. Er stand in enger Verbindung mit Bands wie Throbbing Gristle, mit dessen Gründungsmitglied Genesis P-Orridge er auf der LP Vertrauensmann des Volkes (1981) auch zusammenarbeitete. Seit Mitte der 1980er fiel er immer wieder durch innovative Veröffentlichungen auf, die Wert auf klangliche und inhaltliche Experimente legen, die sich nicht bloß aus dem allgemeinen Fortschritt der Studiotechnik ergeben.

Seine Fertigungstechnik bestand in den ersten zehn bis fünfzehn Jahren wesentlich darin, analog aufgezeichnete Klänge zu modifizieren. Auf diese Art erarbeitete er sich einen sehr individuellen Sound, der Vergleiche zum Bruitismus vorstellbar werden lässt (Zivilisation, Hibakuscha). Damit ist das Betätigungsfeld bei weitem jedoch nicht ausreichend bezeichnet. Ausgehend von der These, dass die technischen Möglichkeiten im Prinzip jedwede Musik machbar werden lassen, ebenso aber zu horrender Unoriginalität und Verarmung verführen, verfolgte Butzmann konsequent sehr verschiedene Konzepte wie zum Beispiel die Arbeit ausschließlich an Stimmmaterial. Ein Beispiel ist das Titelstück von Dive Bombers (1992), einer CD, an der auch Blixa Bargeld mitwirkte. Frieder Butzmann konnte in vielen Fällen Menschen wie Thomas Kapielski oder Santrra Oxyd zur Zusammenarbeit gewinnen (War pur War, 1986). 2009 erfolgte die Ursendung seiner klingonisch-chinesischen Oper juHrop (dt. Heimweh)[1].

Erinnert fühlt man sich auch an die politischen Tendenzen des Berliner Dada, wenn man Texte wie Konkurrenz und Sadismus oder Wolfsburg hernimmt. Auch erscheint ein indirekter Bezug zu Kurt Schwitters und seiner Merzkunst fühlbar, siehe auch Ursonate.

Mit zunehmender Erfahrung wendete sich Butzmann auch Hörspiel und Radio-Feature zu, wobei hier von einer neuen „inhaltlichen“ Qualität gesprochen werden kann; als Beispiele können Die Wau Wau Theorie (1995, zusammen mit Hermann Bohlen) oder Transatlantique (1993, zusammen mit Marie Goyette) genannt werden.

Butzmann wird gelegentlich zu den „Genialen Dilettanten“ gerechnet, eine Sammelbezeichnung für alternative und doch sehr verschiedene Künstler, die um das Jahr 1980 in der deutschen Musiklandschaft erschienen. Er war einer der Musiker des legendären Festivals Genialer Dilletanten im Berliner Tempodrom 1981 und Autor des gleichnamigen, bei Merve erschienenen Manifests von Wolfgang Müller.

Aufschlussreich für Butzmanns Begriff von „Musik“ ist die „Rede zur Musik“, welche er anlässlich des CD-Releases der AG. Geige-LP Raabe? hielt.

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MZ6
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MZ-6* The Well-Tuned Piano, 1978;
35.8 cm x 28 cm (14 1/16" x 11"); photo-offset prints; blue and magenta inks on white matte coated stock; dot-style mirror-image shadow of concert title with dot-style border surrounding all calligraphy. For The Well-Tuned Piano concert series, September 17, 19, 21, 24, 1978, Dia Art Foundation at Heiner Friedrich, Inc., 393 West Broadway, New York City. $56







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Rainer