Sonntag, Mai 09, 2010

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Dummerweise bin ich in Linz nach Gefühl gefahren und habe mich prompt verheddert. Im ersten Lokal durfte ich wegen angeblichen Ansturm von Gästen zum Mittagessen kein Soda trinken. Am Hauptplatz in einem griechischem Lokal fragte ich die asiatische Bedienung ob dort über der Brücke das ars electronica sei. Sie bejahte und meinte besser zu laufen wegen der Parkplätze. Mein Notebook ist schwer und ich stieg deswegen doch ins Auto. Kann ja nicht schwer sein dort hin zu finden, dachte ich. Als ich dann weit oben über der Stadt war beim Stadtmuseum gab ich auf. Der Mann an der Kasse schrieb mir "Römerstraße" auf einen Zettel. Ohne Nummer. Das Navi bot mir Nummer 1-100 an. Ich wählte mal die eins, keine Ars Electronica, dann die 50, sah die Ars Electronica und parkte in einem Parkhaus.
Die Dame an der Kasse von Ars Electronica kannte die Römerstraße gar nicht. Ars Electronica liegt an der Ars Electronica Straße. Zum Kotzen manchmal.
Das Museum war von außen zwar riesig aber die Austellungfläche entweder geschlossen oder klein.
Aber, die hatten einen Flohmarkt und da kaufte ich sechs Kunstbücher für läppische 20 Euro. Neu kann so ein Buch locker 20 Euro und deutlich mehr kosten.

Und jetzt sitze ich im Goldenen Ochsen/Lochhausen bei München. Mein Lieblinglokal seid mehr als 10 Jahren. Obotzda soll es heute werden. Die Brotzeitplatte die ich sonst nehme ist eher für zwei Personen gedacht.
Rainer

Programm 50+
An einem Freitag pro Monat bietet das AEC Führungen, Präsentationen und Gesprächsrunden speziell für Personen ab 50 Jahren an.

Linz

Straßencafe am Hauptplatz.
Gestern Abend saß die Chefin des Donaufestival sichtlich erschöpft unter ihren Mitarbeiter im Kartenhäusle. Die zeigte an diesem Abend garantiert niemanden mehr ihren Auschnitt.
Sie sah auch nicht mehr so aus als hätte sie noch große Lust zu ficken. Mich verschlug es in das Parkhotel und war plötzlich umringt von kroatisch (?) sprechende Kinder. Der Kellner stellte mir unwirsch eine Soda auf die Tressen und vertrieb jeden Festvalbesucher sobald einer von diesen wagte die Nase in den Eingang zu stecken.
Rainer


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